Micra - Viel Lob für die vierte Generation

„Der Micra bündelt das meiste von dem, was man von einem modernen Kleinwagen erwartet: Er ist ordentlich ausgestattet, überaus beweglich (Wendekreis 9,30 Meter) und er ist leichter als das Vorgängermodell, was bei neuen Autos generell zur Selbstverständlichkeit werden sollte.“ So urteilt der Nachrichtendienst „Spiegel-online“ (Ausgabe 29. April 2011) über die neue Innovation aus dem Hause Nissan.

Hübsch und übersichtlich sei unter anderem das zentral auf der Mittelkonsole platzierte Rondell für die Steuerung von Heizung und Gebläse, und überraschend seien die pfeilförmigen Vertiefungen im Blechdach. Die Rillen im Dach sollen für mehr Ruhe bei höheren Geschwindigkeiten sorgen und sparen zudem zwei Kilogramm Gewicht ein, weil zusätzliche Verstrebungen überflüssig werden, heißt es in dem Bericht.

Doch die wirklichen Neuheiten des Nissan Micra, der vierten Generation, seien natürlich andere. Als erstes Modell basiere der Wagen auf der neuen, so genannten V-Plattform von Nissan, die künftig Fundament für mehrere Nissan-Modelle sein wird. „Außerdem ist der kleine Fünftürer das erste Modell, das komplett neue Dreizylinder-Motoren erhält, so "Spiegel-online“. Optisch sehe er fröhlich und freundlich aus, das Auto konzentriere sich jetzt auf das Wesentliche: Es gebe vorerst nur eine Karosserieform, die mit fünf Türen, und eine Motorisierung - den neuen 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 80 PS. „Die Maschine läuft munter und - gemessen an den Ansprüchen eines Kleinwagens dieser Preisklasse – auch ausreichend flott. Für den Herbst habe Nissan eine weitere Motorvariante angekündigt, nämlich ein Dreiliter-Triebwerk mit Kompressoraufladung und Benzindirekteinspritzung. Es soll 98 PS leisten.

Als Note für das Fahrgefühl verdiene der Wagen eine glatte zwei. Lenkung, Bremsen, Schaltung – alles funktioniere, wie man es erwartet. Das Auto gebe sich spontan, agil und mätzchenfrei. „Die Rundumsicht ist exzellent, die Platzverhältnisse sind ebenfalls in Ordnung. Die Serienausstattung ist für ein Auto dieses Kalibers komplett: ESP, ABS, sechs Airbags, eine automatische Türverriegelung nach dem Losfahren und eine im Verhältnis 60-40 umklappbare Rücksitzlehne, die eine ebene Ladefläche ergibt, sind an Bord", lobt der Nachrichtendienst. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Mai 2011)


Leaf - Crashtests mit Bravour bestanden

Elektroautos sind bei einem Unfall genau so sicher wie konventionell angetriebene Pkw. Das berichten die Lübecker Nachrichten (Ausgabe 1. Mai 2011). Der Test einer amerikanischen Versicherung, unter anderem mit dem Nissan Leaf, brachte dieses Ergebnis.

Der Wagen erreichte einen Topwert beim Insassenschutz. Untersucht wurden außerdem das Verhalten bei Front-, Seiten- und Heckkollisionen. Auch ein Überschlagversuch wurde durchgeführt. „Aufgrund der guten Ergebnisse erhielt auch der Leaf die Kaufempfehlung Top-Safety Pick, die zuvor bereits 78 Fahrzeugmodelle mit Verbrennungsmotor erhalten hatten“, so der Bericht. Der Nissan Leaf kommt Ende des Jahres in Deutschland auf den Markt. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Mai 2011)


Micra - "Vierte Generation sorgt für Mittelklasse-Feeling"

"Aus der Knutschkugel von gestern ist ein talentierter Kleinwagen mit Allerweltsgesicht geworden. Er nutzt seinen Raum und verbraucht wenig.“ So lautet das Fazit der Zeitschrift „auto, motor und sport“ (Ausgabe 6/2011) zum neuen Nissan Micra. Das Fahrwerk sei gutmütig abgestimmt, und der Motor zeige sich kultiviert und gut ansprechend.

Die neue Micra-Parole laute: dienen statt glitzern. Sobald die optische Dezenz akzeptiert ist, staune man über die clevere Ausnutzung seines Raumes. Den Vorgänger überrage der Neue mit 3,78 Meter Länge nur um sechs Zentimeter, bringe aber vier Erwachsene ebenso leicht von A nach B wie seine Spielgefährten VW Polo, Opel Corsa und Mazda 2.

„Im Vergleich zur Konkurrenz vergisst der Nissan auch in vierter Generation nicht, was er ist: ein Kleinwagen für jene, die kein längeres Auto haben wollen. Trotz fast identischen Radstands hat man das Gefühl, der Neue macht seine vier Türen etwas weiter auf. Das Einsteigen gelingt völlig unverkrampft – sogar hinten“, betont das Magazin. Die neue Mittelkonsole sei ein Vorbild an Übersichtlichkeit mit ihrem knisterfreien Armaturenbrett und zwei übereinander angeordneten Handschuhfächern. Die ab der zweitbesten Ausstattung „Acenta“ serienmäßige Klimaanlage temperiere die Luft automatisch, und das Navigationssystem für faire 500 Euro runde das Mittelklasse-Feeling ab.

Der Benzinmotor erwache beim Start ohne Rabatz und drehe sich auch bei winterlichen Temperaturen leise warm. Der Dreizylinder sei von Nissan aufwendig erzogen. “Versetzt platzierte Gewichte auf der Schwungscheibe verringern starkes Schütteln im Leerlauf, Kolbenringe mit Carbonüberzug und eine Ölpumpe mit variablem Hub minimieren die Reibung. Zur Belohnung nimmt der 1,2-Liter-Benziner spontan Gas an, zieht jederzeit ohne Gedenksekunde los und knurrt ab 4000 Touren kernig. Die 80 PS des Testwagens passen gut zum Mica, der sich mit seiner leichtgängigen Lenkung in der Stadt am wohlsten fühlt, aber auch gern mal raus auf kurvige Landstraßen braust“, so „auto, motor und sport“.

Auch Kupplung und Bremsen würden sich keine Schwächen leisten, vom Motor sei selten etwas zu hören. Die angebrachte Dämmung funktioniere tadellos. Lob gab es außerdem für den Verbrauch. Auf der sparsam gefahrenen Normrunde (Drittelmix aus Stadt, Land und Autobahn) brauchte der Nissan 4,7 Liter/100 km. (km.de – Redaktionsdienst, KK, April 2011)


Navara - Platz 2 beim Pick-up-Vergleichstest

„Sandkasten-Spiele für Erwachsene“ – unter diesem Motto stand ein Vergleichstest der Zeitschrift „autoBILD“ (Ausgabe 3/2011) bei dem fünf Pick-up-Fahrzeuge auf Herz und Nieren geprüft wurden. Dabei belegte der Nissan Navara den zweiten Platz. Er präsentierte sich kräftig, komfortabel und kurvenfest. „Die Federn können ordentlich einstecken“, zeigte der Test unter anderem.

Deutschlands Pick-up-Kunden fahren auf den Nissan ab, meint die Zeitschrift. 1258 Navara wurden im vergangenen Jahr bei den Händlern geordert. Von dem schmalbrüstig klingenden 2,5-Liter-Hubraum dürfe man sich nicht täuschen lassen: „Schon bei 2000 Touren wuchtet der 190-PS-Diesel herzhafte 450 Newton-Meter auf die Kurbelwelle – genug, um entspannt über Stock und Stein zu krabbeln. Aber auch, um – selbst im sechsten Gang - beim Durchzug der gesamten Konkurrenz die Rücklichter zu zeigen“, heißt es in dem Bericht.

Weil die Navara-Federn ordentlich einstecken können, werde selbst ein flotter Ritt auf schlechten Straßen nicht zum rückenschädlichen Rodeo. Zum riskanten auch nicht: Der Navara wirke trittsicher, nicht schwammig, und ESP sei serienmäßig - zumindest in der getesteten LE-Ausstattung - an Bord. Lob gab es auch für das Cockpit: Trotz vieler Schalter lasse sich alles rätselfrei bedienen. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Februar 2011)


Qashqai - Platz 1 beim Vergleichstest der Allrounder

Mit einem Sieg endete für den Nissan Qashqai 2.0 dCi 4x4 ein Vergleichstest der Zeitschrift „autoBILD“ (Ausgabe 1/2011). Dabei trat er gegen den Mitsubishi ASX an. Fazit: „Der Qashqai ist größer und kommt flotter auf Trab. Mit seinem straffen Fahrwerk sticht er williger in Kurven als der ASX, federt trotzdem harmonischer. Ein prima Allrounder.“ Nissan verfolge beim Qashqai den Allround-Gedanken konsequenter: mehr Platz, schöner Motor, zudem kaum teurer.

Mit 4,30 Meter Länge liege der Wagen mittendrin in der Kompaktklasse. Für die Passagiere im Fond sei der Nissan das angenehmere Auto. Schon der Zustieg gelinge leichter, auch für Kopf und Knie sei mehr Platz. Sein Ladevolumen beträgt bei umgeklappten Rücksitzlehnen 1513 Liter.

„Bei einem Leergewicht um 1600 Kilo führt an einem starken Diesel kein Weg vorbei – zumindest, wenn es zügig vorwärts gehen und der Verbrauch im Rahmen bleiben soll. Aus seinem 0,2 Liter größeren Hubraum schöpft der Qashqai einen leichten Drehmoment-Vorteil. Schon bei 1500 Touren liefert der Nissan-Vierzylinder verwertbaren Schub“, so der Eindruck der Tester. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Februar 2011)


Murano - Gute Noten für den neuen Motor

In einem Kurztest stellt die Zeitschrift „auto, motor und sport“ (Ausgabe 1/2011) den neuen Nissan Murano 2.5 dCi vor. Ergebnis: kräftiger, angemessen sparsamer Motor, sicheres Handling, guter Fahrkomfort und saubere Verarbeitung.

Endlich habe der Murano mit dem 2.5-Liter-Diesel den passenden Motor bekommen. Der Vierzylinder-dCi diesele nach einer kurzen „Kaltlauf-Nagelphase" dezent vor sich hin, trete homogen an und drängele sich nie in den Vordergrund. „Das liegt auch an der soften Arbeitsweise der Sechsgang-Automatik und ihrem Faible für niedrige Drehzahlen. Passagiere genießen den Komfort annähernder Vollausstattung und sauberer Verarbeitung auf den vorn wie hinten beheizten Ledersitzen. Mit der leichtgängigen Lenkung passiert der Zweitonner kurvige Passagen problemlos“, so der Eindruck der Tester.

Besonders praktisch sei das Umklappen der Rücksitzlehnen. Sie reagieren auf leichten Hebelzug und stellen sich auf Knopfdruck elektrisch wieder auf. Das Standardvolumen im Kofferraum belaufe sich auf rund 402 Liter. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Februar 2011)


Leaf - Der erste Stromer der Kompaktklasse kommt zum Jahresende

Der clevere Elektriker“ titelte die Zeitschrift „auto, motor und sport“ (Ausgabe 24/2010) bei der Vorstellung des ersten Stromer in der Kompaktklasse. Nissan will den Leaf Ende dieses Jahres in Deutschland auf den Markt bringen. Er ihn kauft, bekomme im Vergleich zu anderen „Elektrozwergen“ einen vollwertigen Fünfsitzer.

Mit seinen 4,45 Meter Länge überrage er sogar den stattlichen Opel Astra. Entsprechend luftig fielen die Platzverhältnisse im Innenraum aus, wo Erwachsene in beiden Reihen genügend Kopf- und Beinfreiheit sowie bequeme Sitze vorfinden. Da die Akkus unter der Bestuhlung lagern, bleibt ein Gepäckteil, das mit 330 Liter ebenfalls nahezu den Klassenstandard erreiche.

„Auch bei den Stromspeichern setzt Nissan auf eine Nummer größer: Mit 24 kWh speichern sie 50 Prozent mehr Energie als die üblichen 16kWh-Akku-Packs der Kleinwagen“, betont die Zeitschrift. Die angepeilten 160 Kilometer Reichweite scheinen daher unter Idealbedingungen realistisch. Die Elektromotoren würden ihr volles Drehmoment schon beim Start erreichen, und dies sind beim Nissan üppige 280 Nm. „Kein Wunder, dass der 1,6 Tonner stürmisch loszieht und vielen Verbrenner-Kollegen beim Ampelstart seine lange Nase zeigt“, heißt es in dem Bericht. Auch außerhalb geschlossener Ortschaften könne der über 140 km/h schnelle Viertüter locker mithalten.

Zur Reichweiten-Erhöhung mache sich der E-Motor beim Ausrollen und Bremsen als Generator nützlich und übergibt bei stärkerer Verzögerung unmerklich an die mechanischen Stopper. Gehe der Saft trotz Rekuperierens zu Ende, berechnet die serienmäßige Navigation den kürzesten Weg zur nächstgelegenen Ladestation. Das speziell für E-Mobile entwickelte Multi-Media-System erlaube zudem ein Aufladen der Batterie zu bestimmten Uhrzeiten – etwa um an günstigen Nachtstrom zu kommen.

„Aber auch die klassischen Autotugenden beherrscht der Fronttriebler: Auf löchrigen Landstraßen überzeugt er mit geschmeidiger Federung, sicherem und agilem Handling sowie traumhaft niedrigem Geräuschniveau“, lobt „auto, motor und sport“. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Januar 2011)


Leaf - Das erste Großserienmodell für Strombetrieb

„Der Leaf beweist, dass man in einem modernen Elektroauto genauso bequem und flink unterwegs sein kann wie in einem Diesel oder Benziner. Er ist keine faule Mischung aus schwerer Sumo-Statur und Spatzenherz, sondern ein gelungener, sogar bedingt autobahntauglicher Familien-Stromer.“ Das ist der Eindruck der Zeitschrift „autoBILD“ (Ausgabe 36/2010), die das Elektroauto gefahren ist.

Nissan präsentiere jetzt das erste Großserienmodell, das rein für Strombetrieb konzipiert ist. Auch im neuen Leaf klingt alles anders und ungewohnt, denn sein Elektromotor summe wie ein Drucker in Stand-by. Der Sound beim Bremsen erinnere an dezente Tieftöner. Der Radioklang habe Wohnzimmerqualität. „Was man hört, sind Fahrgeräusche: Wind, Reifen, Aufhängung. Davon abgesehen trübt kaum ein Rascheln den Blätterwald des Nissan Leaf (zu deutsch: Blatt)“, berichtet die Zeitschrift.

Das freue auch den Fahrer, der abgesehen von der begrenzten Reichweite kaum Kompromisse fürchten muss. Im Gegenteil: Der Viertürer mobilisiere aus dem Stand wuchtige 280 Nm, die fast jeden Ampelstart gewinnen. Auch auf der Autobahn lasse es sich bequem mitschwimmen, weil das elektrische Schnurrwerk mit 109 PS ordentlich im Futter stehe. „Der Leaf ist nicht nur leise, sondern laut Tacho bis zu 155 km/h schnell, er liegt dank des niedrigen Schwerpunktes auch satt auf der Straße und versteht sich aufs Federn“, lobt „autoBILD“.

Während bei gemischter Fahrweise erst nach 160 Kilometern der Saft ausgehe, müssen dagegen Linke-Spur-Abonnenten nach 75 Kilometern ans Stromkabel. „Das liegt idealerweise in der heimischen Garage, wo die Akkus nach acht Stunden wieder voll einsatzbereit sind. Unterwegs ist man auf Schnell-Lade-Stationen angewiesen, die in 30 Minuten rund 80 Prozent der Kapazität wiederherstellen“, so der Bericht. Beim Test zeigte der Wagen keine Macken, keine Mucken, keine Marotten – „so soll’s sein.“ (km.de – Redaktionsdienst, KK, Oktober 2010)


Micra - Innovative Motortechnik senkt den Verbrauch

Im Herbst rollt der neue Nissan Micra 1.2 SC in die Schauräume der Händler. Die Zeitschrift „autoBILD“ (Ausgabe 32/2010) hat den Wagen gefahren und bescheinigt ihm neben dem vernünftigen Platzkonzept vor allem einen spritzigen und sparsamen Motor. Sein quirliges Temperament und der kleine Verbrauch böten durchaus Kaufanreiz. Er lege lochfrei los, laufe vibrationsarm und ziehe stämmig durch die Mitte.

Der Neue zeige sich vier Meter lang und etwas geräumiger als sein Vorgänger. Besonders interessant werde es, wenn im kommenden Jahr der 1,2-Liter-Dreizylinder mit Kompressoraufladung und 98 PS antritt. „Der Clou dabei: Anders als üblich, hängt sich der Verdichter nicht dauerhaft an den Motorbetrieb, sondern wird lastzustandsabhängig abgekoppelt oder angespannt. Das funktioniert übergangslos und wirkt sich auf den Verbrauch aus“, erläutert die Zeitschrift. In Zusammenarbeit mit Direkteinspritzung und Start-Stopp sollen Werte knapp über vier Liter möglich sein. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Oktober 2010)


Juke - "Der Kleine ist ein echter Hingucker"

„Auch bezahlbare Kleinwagen können ein Hingucker sein.“ Das ist die Meinung der Zeitschrift „autoBILD“ (Ausgabe 27/2010) zum neuen Nissan Juke. Die Konkurrenten Suzuki SX4 und Toyota Urban Cruiser fielen kaum auf – das könne dem Juke nicht passieren. „Nissan hat den typischen Kleinwagen auffälliger und höher verpackt. Gut so.“

Mit dem ungewöhnlichen Stilmix haben die Japaner bereits den Qashqai zum beliebtesten Nissan gemacht. Nun hätten sie den Qashqai geschrumpft: Der Neue heißt Juke und passt mit 4,14 Meter Länge in die Poloklasse – falle aber trotz der Diätmaße ebenso auf wie der Qashqai. „Das beginnt bei den ungewöhnlichen Scheinwerfern und hört bei den knuffig-breiten Stoßfängern noch lange nicht auf“, heißt es in dem Bericht.

Der Testwagen war mit dem 190 PS starken Turbobenziner ausgestattet. Dieses neue Kraftpaket hänge schon bei niedrigen Drehzahlen passabel am Gas und lasse sich schaltfaul fahren. Der serienmäßige Vorderradantrieb reiche allemal aus. Die Lenkung arbeite direkt genug, um auch in flott gefahrenen Kurven den Spaß nicht zu verlieren. Die Insassen würden im Juke nicht allzu sehr durchgeschüttelt. Denn der Wagen federe straff, gehöre aber nicht zu den üblen Kreuzbrechern.

Er sei schon eher ein Sparmeister, Denn das Basismodell „Visia“ mit dem 117-PS-Benziner (ab 16.900 Euro) biete serienmäßig Klimaautomatik und CD-Radio, elektrische Fensterheber, sechs Airbags und ESP. Der Diesel starte bei 18.890 Euro. (km.de – Redaktionsdienst, KK, September 2010)


Micra - Mit neuen Motoren wird der Kleinwagen zum Sparmodell

Mit Dreizylinder-Motoren und wenig Gewicht will der in Thailand produzierte Nissan Micra künftig zu den sparsamsten Kleinwagen gehören. Im November soll die vierte Generation auf den Markt kommen. Die Zeitschrift „auto, motor und sport“ (Ausgabe 11/2010) stellt den Wagen vor.

Etwas flacher, dafür sechs Zentimeter länger und mit einem wuchtigen Kühlermaul versehen, mache der Kleinwagen Schluss mit dem kulleräugigen Kindchen-Schema des seit 2003 verkauften Modells. Dank der gewachsenen Innenmaße fühlten sich selbst groß gewachsene Passagiere auf Anhieb wohl.

„Einen besonderen hohen Aufwand trieben die Entwickler bei der Modernisierung des Antriebsstranges: So sollen neue, reibungsoptimierte Dreizylinder-Motoren für niedrige Verbräuche sorgen. Das stärkere der beiden 1,2-Liter-Aggregate mit 98 PS verspricht dank Kompressor-Aufladung, Direkteinspritzung und Start-Stopp-System einen ECE-Verbrauch von nur vier Litern“, berichtet das Magazin.

Auf der ersten Testfahrt im Produktionsland Thailand legte der 80-PS-Basismotor munter los. „Schon eher verblüfft der vibrationsarme Lauf des 1,2-Liters, der sich dank schwingungstilgenden Ausgleichsgewichten an der Kurbelwelle nur über seinen kehligen Sound als Dreizylinder outet. Angesichts des wuseligen Temperaments, des geringen Wendekreises von neun Metern und der leichtgängigen Lenkung lassen sich selbst chaotische Thai-Städte problemlos durchqueren“, heißt es in dem Bericht. Im Gegensatz zum Vorgänger werden zukünftig alle Varianten serienmäßig mit ESP ausgestattet. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Juni 2010)


Micra - Im Herbst kommt der Neue

Im November dieses Jahres kommt der Nissan Micra Nummer vier auf den Markt. Die Zeitschrift „autoBILD“ (Ausgabe 17/2010) hat den Wagen getestet. Mit dem neuen Modell präsentiere Nissan einen handlichen, komfortablen Kleinwagen mit viel Platz und einem hochmodernen Motor, so das Fazit.

„Rundlich und kulleräugig steht er da – ein Frauentyp. Bei 3,78 Meter Länge bietet er erstaunlich viel Platz. Vorn klassenüblich geräumig, aber auch im Fond gibt es viel Kniefreiheit und überraschend viel Raum oberhalb des Kopfes“, lobt die Zeitschrift. Das in Thailand produzierte Testauto machte insgesamt einen soliden verarbeiteten Eindruck im Innenraum.

Angetrieben werde der neue Micra von einem neu entwickelten 1,2–Liter-Dreizylinder. Der Benziner leiste 80 PS, laufe kultiviert und drehfreudig und habe mit dem leichten Wagen (ab 915 Kilogramm Leergewicht) keine Mühe. „Eine Fünfgangschaltung ist Serie, gegen Aufpreis gibt es ein stufenloses CVT-Getriebe. Für Europa folgen noch eine stärkere Kompressor-Version mit 98 PS, aber kein Diesel“, berichtet „autoBILD“. Das Fahrwerk soll – im Gegensatz zur getesteten asiatischen Ausführung – eine straffere Abstimmung bekommen. Überall auf der Welt werde wohl ankommen, wie wendig der Kleine durch die City wetzt: Wendekreis neun Meter. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Juni 2010)


Qashqai - Optische Auffrischung für das erfolgreiche Modell

„Mit einer optischen Auffrischung und technischen Modifikationen will Nissan das Profil seines Bestsellers Qashqai schärfen.“ Das berichtet die Zeitschrift „auto, motor und sport“ (Ausgabe 8/2010), die die Neuerungen vorstellt. Nissan konzentriere seine Kräfte in der Kompaktklasse auf den SUV-artigen Wagen. In Europa wurden bisher über 542.000 an Mann und Frau gebracht, davon knapp zehn Prozent in Deutschland.

Unter anderem wurde die komplette Frontpartie überarbeitet. Sie solle dem Qashqai mehr Dynamik verleihen. „Am Heck blieb bis auf eine neue Leuchten-Grafik alles beim Alten. Zusammen mit einem geänderten Dachspoiler führt der Feinschliff zu einem verbesserten Luftwiderstandswert (cw=0,33) und etwas günstigeren CO2-Emissionen“, heißt es in dem Bericht.

Ähnlich dezent seien die Änderungen im Innenraum. Sie würden vor allem auf eine Aufwertung des Ambientes zielen, etwa durch das neu gestaltete Bordcomputer-Display zwischen den Rundinstrumenten.

Die Antriebspalette bleibe unverändert. Allradantrieb werde optional nur für die beiden Zweiliter-Modelle angeboten. „Dank einer überarbeiteten Abstimmung von Fahrwerk (straffer) und Lenkung (direkter) reagiert der Qashqai feinfühliger auf Korrekturen und schiebt in Kurven zarter über die Vorderräder. Das Geräuschniveau profitiert von der erweiterten Dämmung an Frontscheibe und Motor-Trennwand“, lobt das Magazin. So gerüstet solle sich der Wagen nicht nur gegen Tiguan und Co. behaupten, sondern auch bei den klassischen Kompaktmodellen zusätzliche Marktanteile gewinnen, heißt es bei Nissan. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Mai 2010)


Qashqai - Jetzt kommt die "Öko-Variante"

Nissan frischt den Qashqai auf. Der Kompaktwagen, der im vergangenen Jahr in Deutschland mehr als 23.000 Male neu zugelassen wurde, ist künftig auch als Öko-Variante erhältlich. Das berichtet der Nachrichten-Dienst „Spiegel-online“ (Ausgabe 30. März 2010). Vor drei Jahren brachte Nissan den Wagen mit dem ungewöhnlichen Mischkonzept aus Kombi, Limousine und Geländewagen auf den Markt.

„Wie stets bei solchen Gelegenheiten gibt es vor allem neue Details, die keine oder nur geringe Veränderungen der teuren Blechteile erfordern. Also zum Beispiel veränderte Scheinwerfer und Rückleuchten oder einen renovierten Kühlergrill. Nissan spendiert dem Qashqai sogar neue Kotflügel und eine anders gestaltete Motorhaube. Dazu kommen ein überarbeitetes Kombi-Instrument mit größerem Bordcomputer-Bildschirm sowie zusätzliche Ablagen in der Mittelkonsole“, heißt es in dem Bericht.

Auch der Verbrauch sei gesenkt worden. Aushängeschild sei eine neue Öko-Version des Qashqai, die mit Leichtlaufreifen, einem länger übersetzten Getriebe, einer Gewichtsersparnis (10 Kilogramm) und einer besser verkleideten Frontpartie aufwarte. Im Motorraum des Wagens steckt ein 1,5-Liter-Dieselmotor mit 105 PS, dessen Verbrauch um 0,3 auf nun 4,9 Liter je 100 Kilometer gedrosselt wurde, so „Spiegel-online“.

Insgesamt habe sich der Versuch mit dem Crossover-Kompaktwagen für Nissan ausgezahlt, so die Einschätzung des Nachrichten-Dienstes. Das zeige sich auch daran, dass die Marke den Erfolg des Qashqai nun „en miniature“ zu wiederholen versucht. Das neue, kleinere Modell heißt "Juke" und wurde auf dem „Autosalon“ in Genf vorgestellt. Im September soll es auf den Markt kommen. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Mai 2010)


Cube - Der Kleinwagen mit selbstbewußtem Auftritt

Der Trend zu kleinen Autos ermutigte Nissan, die dritte Generation des Cube auch in Europa anzubieten. Die ungewöhnliche Kastenform sorge vor allem für ein großes Platzangebot der Passagiere, meint die Zeitschrift „auto, motor und sport“ (Ausgabe 4/2010), die den Wagen testete.

„Moderne Kleinwagen sehen meist rundlich-treuherzig oder seriös wie Banklehrlinge aus. Eine Boxervisage ist dagegen neu. Der Nissan Cube wirkt so, als habe er beim Training eine richtig harte Linke auf die Nase bekommen“, so der Bericht. Zusammen mit der kantigen Grundform verschaffe das dem 3,98 Meter langen Viertürer einen enorm selbstbewussten Auftritt. Die beiden jeweils 110 PS starken Motoren sprächen ebenfalls gegen den Status eines gewöhnlichen Kleinwagens.

Nissan betont, dass der Viertürer seine Passagiere komfortabel durch europäische Metropolen befördern soll. „Dafür wurden eigens Sitze mit Stahlfeder-Polsterung montiert, die zusammen mit dem samtigen Bezugsstoff an Omas Sofa erinnern. Die hintere Bank lässt sich in der Länge um 24 Zentimeter verschieben, das Kofferraum-Volumen variiert zwischen 260 und 410 Litern“, erläutert „auto, motor und sport“. Die Kastenform sorge für ein gutes Platzangebot, die steil stehenden Scheiben für gute Rundumsicht. Viel Licht gelange von oben durch das Glasdach. Gut ablesbar seien die Rundinstrumente im Cockpit.

Das schaltbare Fünfgang-Getriebe könne durch eine stufenlose Automatik ersetzt werden. „Dank der üppigen Leistung muss der Cube weder Landstraße noch Autobahn fürchten, zumal das straffe Fahrwerk und das serienmäßige ESP die Deckung in brenzligen Situationen verstärken. (km.de - Redaktionsdienst, KK, März 2010)


Cube - "Kantiger Kleinwagen ist konsequent durchgestylt"

Gewagt, gekonnt und konsequent bezeichnen die Lübecker Nachrichten (Ausgabe 17. Januar 2010) die neueste Innovation von Nissan, den Cube, der ab 20. März bei den Händlern stehen wird. Das 3,89 Meter lange und 1,70 Meter breite Auto genieße auf dem asiatischen Heimatmarkt bereits Kult-Status und gehe nun in der dritten Generation auf den Markt.

Anders als die eckigen Konkurrenten hätten die Designer ihren optisch gewöhnungsbedürftigen Lifestyle-Flitzer auch innen konsequent gegen den Strich gebürstet. „Da sind eben nicht nur solche Blickfänge wie die scheinbar bis zur Wagenmitte des Fronttrieblers gezogene Heckscheibe, die seitlich angeschlagene Hecktür oder die asymetrische Verglasung des Hinterteils“, heißt es in dem Bericht. Von der Kopffreiheit ohnehin konkurrenslos – Grundschüler können in dem 1,67 Meter hohen Cube fast stehen - biete sich den Vorderleuten ein wirklich luftiger Bewegungsspielraum. Als pfiffig bezeichneten die Tester die hintere Sitzbank, die um 24 Zentimeter verschiebbar ist. Dadurch könne der Gepäckraum von 260 auf 410 Liter vergrößert werden. In der Normalposition zeige sich der Knieraum für die Rückbänkler genauso passabel.

„Wenig Anlass zur Kritik bietet außerdem die Rundumsicht. Zudem unterstreicht der kastige Cube mit seiner direkt ansprechenden Lenkung und seinem Wendekreis von 10,6 Metern seine besonderen Ambitionen im City-Gewühl“, so die Lübecker Nachrichten. „Als Kraftspender stehen zum Marktstart ein 1,5 Liter großer Turbo-Diesel und ein Benziner bereit, der aus einem Hubraum von 1,6 Litern ebenfalls 110 PS schöpft. Der mit einer sauber sortierten, manuellen Sechs-Gang-Schaltung versehene Diesel machte auf den ersten Testkilometern eine gute Figur.“ Dem markanten Würfel-Gefährt sollen, so der Bericht, weitere ungewöhnliche Kreationen aus dem Hause Nissan folgen. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Januar 2010)


Qashqai - Überzeugende Vorstellung im Dauertest

„Ein überzeugender Nissan“ titelte die Zeitschrift „autoBILD“ (Ausgabe 13. November 2009) nach einem Dauertest mit dem Kompakt-SUV Qashqai. „Er überzeugt mit Raumkonzept, Komfort sowie Fahreigenschaften und liefert nun im Dauertest eine ordentliche Vorstellung ab“, so der Bericht. Mit seinem Ergebnis liege er gleichauf mit dem Audi 6 Avant in der Zuverlässigkeits-Hitliste der Zeitschrift. Auch bei der Modellpflege drehe Nissan an den richtigen Schrauben. So gebe es den Qashqai nicht nur als 4x4 Modell, sondern auch als günstigen Fronttriebler und gestreckten Siebensitzer. „Das ist der richtige Weg“, so das Fazit von “autoBILD“.

Seit Erscheinen vor fast drei Jahren wurde der Wagen rund 44.000 Mal in Deutschland verkauft. Denn wichtiger als die Offroad-Qualität sei ohnehin seine Alltagstauglichkeit. Und da punkte er: „Innen sitzt man gemütlich wie in einem Golf, nur höher und mit guter Übersicht nach vorn."

Im Fahrtenbuch habe es für den leisen Zweiliter-Benziner reichlich Lob gegeben. Auch den Verbrauch von neun und zehn Litern fanden die meisten Fahrer okay. Denn der Nissan, so „autoBILD“, laufe auf der Autobahn immerhin fast 200 km/h. Lob gab es auch für gute Materialanmutung, bequeme Sitze und simple Bedienung. „Dass dieser Nissan ein solides Auto ist, bewies unter anderem das von vielen geschätzte Panorama-Glasdach. Bis zum Schluss blieb es knisterfrei und hielt dicht.“

Beim Dauertest zeigte sich der SUV insgesamt ohne Tragödien, und so werde er weiter seine beliebte Rolle spielen. „Mehr noch: Seit Jahresbeginn schickt Nissan den Qashqai+2 mit sieben Sitzen auf die Bühne. Der Applaus geht weiter“, lobt das Magazin. (km.de – Redaktionsdienst, KK, Dezember 2009)


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